„ALS-Hilferuf“ geht an den Start

Drolshagen. Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Die Krankheit sorgte im letzten Jahr durch die ICE Bucket Challenge in den sozialen Netzwerken für Aufsehen.

Doch was verbirgt sich genau hinter der Krankheit und macht sie so bedrohlich? Bei der Erkrankung handelt es sich um eine komplexe und derzeit unheilbare neurodegenerative Erkrankung, die die Motoneuronen beeinflusst. Im fortschreitenden Krankheitsverlauf verlieren Erkrankte die Kontrolle über die Steuerung der Muskulatur im ganzen Körper. ALS führt zu Lähmungen in den meisten Fällen innerhalb von drei bis fünf Jahren nach Ausbruch der Krankheit zum Tod.
Der Umstand, dass der Krankheitsverlauf nicht vorhersehbar ist und im Krankheitsbild von Patient zu Patient stark variiert, macht eine Behandlung schwierig. Maßnahmen zur Behandlung dienen hauptsächlich der Linderung der Symptome.

Und genau hier möchten wir mit dem Verein ALS-Hilferuf e.V. ansetzen.

Als Initiatoren von ALS-Hilferuf, die ihre Frau und Mutter vor kurzem durch diese Krankheit verloren haben, möchten wir Betroffene und Angehörige aktiv im Alltag beim Umgang mit der Krankheit unterstützen. Wir wollen mit unserer Initiative eine Plattform schaffen, die einen individuellen Erfahrungsaustausch rund um die Krankheit ermöglicht. Neben einer beratenden Funktion, die sich aus persönlichen Selbsterfahrungen ergibt, möchten wir den aktiven Austausch unter Betroffenen und Angehörigen initiieren und fördern.

Wir möchten dazu beitragen, dass das Gefühl, alleine zu sein, nicht zum Alltag gehört.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.als-hilferuf.de.

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